Shut Up´N Dance Reaktionen

26. Juli 2017
Jimmy Cornett

Hallo Ihr Lieben, nachdem wir endlich unser Album “ Shut Up´N Dance“ rausgehauen haben waren wir natürlich gespannt auf euer Feedback!

Hier einige Zitate von unseren Zuhörern………..

Mit seiner CD Shut up ‚N’Dance zeigt Jimmy Cornett und seine Band, dass es auch in Deutschland exzellente Bluesrocker gibt. Alle Titel sind unglaublich melodisch. Für einen Fan der Bluesrock- Musik absolut empfehlenswert. Amazon

 

Tolles Album mit einigen Neuinterpretationen bekannter oder bereits veröffentlichter Titel.
Ich fand die Live Gigs von Jimmy Cornett and the Deadmen immer extrem geil, tanzbar vom ersten Titel an, während die Alben zum überwiedgendem Teil eher etwas ruhiger sind.
Shut Up ‚N‘ Dance schließt diese Lücke, Mucke an und die Party geht los. Der etwas veränderte Gitarrensound gefällt mir auch, klingt etwas dreckiger und blueslastiger.Amazon

 

Egal, ob man mit der Band rockt, über den Highway rollt oder bei stampfendem Rhythmus Visionen vom Sun Dance bei den Sioux entwickelt – die neue CD lässt den Hörer nicht unbeeindruckt! Amazon

 

Gerade mal 14 Monate hat es seit der Solo-Scheibe Campfire von Jimmy Cornett gedauert, bis seit einigen Wochen ein neues (das nach Raise The Dust und The Ride mittlerweile dritte) Album mit seiner Begleitband The Deadmen vorliegt. Dort hat vor einiger Zeit übrigens Claudia Lippmann die Position an den Drums übernommen, die weiteren Musiker des letzten Albums sind mit Frank Jäger am Bass sowie Frank Adamus an der Lead-Gitarre gleich geblieben. Elf neue Tracks werden auf „Shut Up’n’Dance“ präsentiert, die… Moment, so neu sind die eigentlich gar nicht. Tatsächlich sind es sieben neue Stücke, während hier vier Titel, die bereits auf „Campfire“ vertreten waren, nochmal in neuem Gewand – sprich, einer kompletten Band – neu aufgelegt wurden. Der Hamburger konnte mit seinen Platten bisher durchweg überzeugen und so war die Vorfreude auf dieses neue Werk natürlich ebenfalls groß.

Und eben diese Vorfreude wird mit „Shut Up’n’Dance“ – soviel kann ich schon mal vorausschicken – auch nicht enttäuscht. „Jericho“ (geschrieben von John Fullbright) war schon auf „Campfire“ ein Volltreffer und kommt hier mit Drums, Bass und Gitarrensolo natürlich noch mal eine Spur kräftiger rüber. Super Nummer, super umgesetzt und eingespielt. Mit „I’m On Fire“ hat sich Cornett sogar an den Boss herangewagt. Ein Unterfangen, das er aber ebenso bravourös meistert, wie alle weiteren Covernummern. Das davon immer noch so viele auf seinen Alben enthalten sind, ist wahrscheinlich den vielen Konzerten zuzuschreiben, die eben auch Zeit für neue Kompositionen limitieren. Wahlweise könnte man auch darüber sinnieren, ob diese Mischung aus Eigenkompositionen und Covers ein Konzept des Norddeutschen ist. Wie auch immer, Tatsache ist, dass dieser Mix ganz hervorragend funktioniert.

Der Titelsong ist ein klasse ungehobelt-rockender Boogie, der stilistisch ein wenig an die alten Helden von ZZ Toperinnert. Jimmy Cornett und seine Mannschaft (mit Frau) bringen diese Nummer dann aber trotzdem auf ihre ganz eigene Art und Weise und spätestens wenn der Frontmann im Refrain ein zwar lakonisches, dennoch leicht genervtes »…Shut up, motherfucker, you better start to dance« (zu schweigenden Instrumenten) ins Mikorphon säuselt, dann ist klar, worum es hier geht: Talk is cheap, let the music do the talkin’… Cornett nimmt in seinen Texten oft auch kein Blatt vor den Mund, wenn er seine wahren Gefühle zum Ausdruck bringen will. Reine Geschmackssache, ob man das mag, aber zumindest ist der Mann geradeaus und man weiß, woran man bei ihm ist. Ach ja, wenn wir gerade schon beim Boogie waren, muss natürlich auch John Lee Hookers „Boogie Chillun“ erwähnt werden. Ebenfalls klasse und gesanglich sehr intensiv gebracht!

„Born Into A Burning Hell“ trägt sehr viel Blues in sich, selbst wenn das Stück mit einem kräftigen Bumms gespielt wird und sich die Gitarren zeitweise gar zu zanken scheinen. Das passt allerdings alles perfekt ins Bild einer Band, die sich nicht irgendeinen Stempel von der Industrie aufdrücken lässt, sondern vielmehr ihr ganz eigenes raues Ding durchzieht. Eine ganz starke (Halb-) Ballade ist in Gestalt von „Road To Heaven“ vertreten, während „If It Hadn’t Been For Love“ einen deutlichen Country-Einschlag für sich verbuchen kann. Der „White Trash Boogie“ verrät seine Ausrichtung bereits im Titel und letzten Endes wäre da noch der Rausschmeißer „Dr. Jekyll And Mr. Hyde“: Ein kräftiger Rocker mit »Ooh-ooh-ooh…«-Mitsing-Faktor der allerdings NICHT-peinlichen Art.

Die Musik von Jimmy Cornett (solo oder mit seinen Deadmen) hat immer schon wahnsinnigen Spaß gemacht, das tut sie nach wie vor und das wird sich wohl auch in der Zukunft nicht ändern. Rock, Blues und Boogie mit massenhaft Herz und Seele gespielt, da geht auch dem Musik-Fan (der sich nicht gerade von angesagten Trends führen lässt) das Herz auf. Alle Daumen nach oben! Rocktimes

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